KOLPING spielt Theater

 

Dämmergötterung

 

Alarm in der Götterwelt. Der Olymp bröckelt, er löst sich auf. Es macht nur „Pfüüüüt“ und schon wieder ist ein Gott verschwunden. Die Götter feiern Feste, beschäftigen sich nur noch mit sich selbst und vergessen dabei, sich um die Menschen zu kümmern. Diese flüchten sich immer mehr in die Digitalisierung, soziale Netzwerke und ins Internet. Nicht mehr der Liebespfeil von Eros sondern der Algorithmus einer Partnersuchbörse bestimmt das Liebesleben der Menschen. Die Götter werden von der Menschheit vergessen und somit aus deren Erinnerung gelöscht. Jetzt heißt es handeln. Also Schluss mit Dionysos Umtrunk, Aphrodites Botox-, Eros Viagra- und Apollos Jagdpartys und ab in die Digitalisierung und ins Netz. Aber Götter und Digitalisierung bedeutet alte Menschen und moderne Technik und somit auch den Umgang mit deren Tücken…

 

 

KOLPING DaemmerGoetterung Plakat

 

 

  Darsteller:    
  Zeus, Göttervater       Helmut Herzog  
  Hera, seine Gattin   Anja Dietsche  
  Eros, Liebesgott  Alex Strobl  
  Aphrodite, Göttin der Schönheit   Carolina Weixler  
  Hermes, Götterbote   Stefan Schreier  
  Psyche, Spiegel der Menschheit  Ramona Treffler  
  Hades, Gott der Unterwelt   Klemens Weixler  
  Poseidon, Gott des Meeres   Max Weixler  
  Elektra, Prinzessin   Andrea Mertl  
  Medea, Königstochter     Margit Ludl, Susanne Stetter  
  Ödipus, Mamabua     Christian Treffler  
  Iokaste, Mutter des Ödipus   Andrea Weixler  
  Alois Hingerl, Dienstmann 172  Daniel Schreier  
       
  Regie:  Franz Weixler  
  Gesamtleitung: Max Weixler  
  Maske:  Monika Walenta  
  Souffleusen:   Heidi Storzer, Nini Kolb  
  Bühnentechnik:   Stefan Leutgäb, Mathias Reiter  
  Bühnenbau, Bühnenbild:  Die Spieler  

 

 

Samstag, 29.03.2024 20.00 Uhr
Samstag, 05.04.2024 20.00 Uhr
Sonntag, 06.04.2024 16.00 Uhr
Freitag, 11.04.2024 20.00 Uhr
Samstag, 12.04.2024 20.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 8 Euro / Kinder 4 Euro

 Viel Spaß und gute Unterhaltung wünscht die Kolpingsfamilie Thierhaupten

 

 

EINFÜHRUNG IN DIE GRIECHISCHE MYTHOLOGIE


Die griechische Mythologie ist eine Sammlung von Erzählungen über Götter, Helden und mythische Wesen, die in der antiken griechischen Kultur eine zentrale Rolle spielten. Diese Mythen wurden genutzt, um Naturphänomene, den Ursprung der Welt und menschliche Schicksale zu erklären.
Sie wurden über Generationen hinweg mündlich überliefert und später von Dichtern wie Homer und Hesiod schriftlich festgehalten.


ZEUS
Zeus ist in der griechischen Mythologie der oberste Gott und Herrscher des Himmels und des Donners. Er ist der Sohn von Kronos und Rhea und der jüngste seiner Geschwister, die alle von Kronos verschlungen wurden, bevor Zeus ihn stürzte.
Zeus wird oft als älterer Mann mit Bart dargestellt und ist bekannt für seine Symbole wie den Blitz und den Adler. Er war mit Hera verheiratet, hatte jedoch zahlreiche Affären, aus denen viele bekannte Götter und Helden hervorgingen, darunter Athena, Apollo, Artemis und Herakles.
Er gilt als der Beschützer und Vater sowohl der Götter als auch der Menschen und spielte eine zentrale Rolle in vielen Mythen und Legenden.

POSEIDON
Poseidon ist in der griechischen Mythologie der Gott des Meeres, der Erdbeben und der Pferde. Er ist der Sohn von Kronos und Rhea und der Bruder von Zeus und Hades. Nach dem Sturz ihres Vaters teilten die Brüder die Herrschaft über die Welt unter sich auf, wobei Poseidon das Meer erhielt.
Poseidon war bekannt für seine heftige und unberechenbare Natur, was ihn zu einem gefürchteten Gott machte. Er hatte zahlreiche Nachkommen, darunter das geflügelte Pferd Pegasus und den Zyklopen Polyphem.

HADES
Hades ist der Gott der Unterwelt und der Toten. Er ist der Bruder von Zeus und Poseidon. Nach dem Sturz ihres Vaters teilten die Brüder die Herrschaft über die Welt unter sich auf, wobei Hades die Unterwelt erhielt.
Hades wird oft als düstere und furchteinflößende Gestalt dargestellt, die selten die Unterwelt verlässt.

HERA
Hera ist die Königin der Götter und die Göttin der Ehe, der Familie und des Schutzes der Frauen und Kinder. Sie ist die Schwester und Ehefrau von Zeus.
Trotz ihrer Rolle als Göttin der Ehe war ihre eigene Ehe mit Zeus von zahlreichen Konflikten geprägt, da Zeus viele Affären hatte. Hera war bekannt für ihre Eifersucht und Rachsucht gegenüber den Geliebten und unehelichen Kindern von Zeus.

APHRODITE
Aphrodite ist die Göttin der Liebe, Schönheit, sexuellen Anziehung und Fruchtbarkeit. Sie wurde aus dem Schaum des Meeres geboren, der entstand, als die abgeschnittenen Genitalien des Himmelsgottes Uranos ins Meer geworfen wurden.
Aphrodite ist bekannt für ihre zahlreichen Liebesaffären sowohl mit Göttern als auch mit Sterblichen. Zu ihren berühmtesten Liebhabern gehören Ares, der Gott des Krieges, und der sterbliche Adonis. Sie war mit Hephaistos, dem Gott des Feuers und der Schmiedekunst, verheiratet, hatte jedoch viele Affären.

EROS
Eros ist der Gott der Liebe, des Begehrens und der Anziehung. Er wird oft mit Pfeil und Bogen dargestellt. Diese Pfeile haben die Fähigkeit, die Herzen der Menschen zu durchdringen und in ihnen Liebe zu entfachen.
Er ist der Sohn von Aphrodite und spielt eine zentrale Rolle in vielen Liebesgeschichten und mythologischen Erzählungen. Seine Pfeile können neben Liebe auch Verwirrung stiften, was zeigt, dass die Liebe oft unberechenbar und chaotisch sein kann.
Eine der bekanntesten Geschichten über Eros ist die von Eros und Psyche.
 
HERMES
Hermes ist bekannt als der Bote der Götter. Er wird oft als Vermittler zwischen den Welten der Sterblichen und der Unsterblichen dargestellt. Er ist der Sohn von Zeus.
Er ist nicht nur der Bote der Götter, sondern auch der Gott des Handels, der Reisenden, der Diebe und der Redekunst. Darüber hinaus ist er der Führer der Seelen in die Unterwelt.

PSYCHE
Psyche ist ursprünglich eine sterbliche Prinzessin, die für ihre außergewöhnliche Schönheit bekannt ist und schließlich zur Göttin erhoben wird. Die bekannteste Geschichte über Psyche ist die Erzählung von Eros und Psyche.
Psyche symbolisiert die menschliche Seele und ihre Reise zur Unsterblichkeit durch Liebe und Prüfungen. Ihre Geschichte betont die Themen Vertrauen, Liebe und die Überwindung von Hindernissen.

 ÖDIPUS
Ödipus ist der Sohn von König Laios und Königin Iokaste von Theben. Er wurde als Baby ausgesetzt, weil ein Orakel prophezeit hatte, dass er seinen Vater töten und seine Mutter heiraten würde. Er wuchs in Korinth auf, das er als Erwachsener verließ, um seinem Schicksal zu entkommen.
Auf dem Weg zurück nach Theben tötete er unwissentlich seinen Vater Laios in einem Streit. In Theben löste er das Rätsel der Sphinx, befreite die Stadt und heiratete die Witwe des Königs, Iokaste, ohne zu wissen, dass sie seine Mutter war.
 
IOKASTE
Iokaste war die Königin von Theben. Sie heiratete unwissend ihren Sohn Ödipus nachdem dieser ihren Mann tötete. Als die Wahrheit über Ödipus' Abstammung ans Licht kam, war der Schock und die Scham groß. Iokaste beging Selbstmord, als sie die Tragweite der Ereignisse erkannte.

ELEKTRA
Elektra ist die Tochter von Agamemnon, dem König von Mykene, und Klytaimnestra. Sie hat zwei Brüder, Orest und Chrysothemis, sowie eine Schwester, Iphigenie. Nach dem Tod ihres Vaters, der von ihrer Mutter und deren Liebhaber ermordet wurde, rächte sie mit ihrem Bruder Orest den Tod ihres Vaters.
 
MEDEA
Medea ist eine Zauberin und Prinzessin aus Kolchis, einer antiken Region am Schwarzen Meer. Sie ist die Tochter des Königs Aietes und der Enkelin des Sonnengottes Helios. Medea ist eine komplexe und vielschichtige Figur, die sowohl für ihre Liebe und Hingabe als auch für ihre Rache und Entschlossenheit bekannt ist.
 

Alois Hingerl, Dienstmann 172
Alois Hingerl tritt als Tourist im Olymp auf. Wir kennen ihn als „Der Münchner im Himmel“ aus einer humoristischen Kurzgeschichte von Ludwig Thoma aus dem Jahr 1911. Sein lautes Schimpfen und Fluchen erregt die Aufmerksamkeit Gottes, der beschließt, Aloisius zurück zur Erde zu schicken, um der bayerischen Regierung göttliche Ratschläge zu überbringen.

 

 

Hier sind einige nützliche griechische Phrasen, die dir im Alltag oder auf Reisen helfen können:

  Hallo Γειά σου (Ya su) - informell / Γειά σας (Ya sas) - formell  
   Bitte  Παρακαλώ (Parakaló)  
   Danke  Ευχαριστώ (Efcharistó)  
   Ja  Ναι (Ne)  
   Nein  Όχι (Óchi)  
   Entschuldigung  Συγγνώμη (Signómi)  
   Wie geht's?  Πώς είσαι; (Pós íse?) - informell / Πώς είστε; (Pós íste?) - formell  
   Mir geht's gut, danke.  Καλά, ευχαριστώ. (Kalá, efcharistó)  
   Guten Morgen  Καλημέρα (Kalí̱méra)  
   Guten Abend  Καλησπέρα (Kalispéra)  
   Gute Nacht  Καληνύχτα (Kalinychta)  
   Auf Wiedersehen  Αντίο (Antío)  
   Hilfe!  Βοήθεια! (Voí̱theia!)  
   Wie viel kostet das?  Πόσο κοστίζει; (Póso kostízei?)  
   Ich verstehe nicht.   Δεν καταλαβαίνω (Den katalavéno)  
       

 

 

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